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In 5 von 6 Studien, in welchen Patienten mit einer Herzinsuffizienz mit intravenösem Eisen behandelt wurden, wiesen die Autoren einen Anstieg des Hämoglobins nach. In kontrollierten und nicht kontrollierten Studien verbesserte intravenös verabreichtes Eisen die Symptomatik (NYHA-Klasse), die Lebensqualität sowie die Leistungskapazität. Einige Studien berichteten auch über eine Verbesserung der Herzfunktion. In einer grossen, randomisierten Doppelblindstudie zeigte sich durch die iv-Eisengabe bei anämischen und nicht anämischen Patienten eine rasche Verbesserung in der Gesamtbeurteilung des Patienten, eine Steigerung der Lebensqualität sowie eine Reduktion der Symptome. In einer kontrollierten Studie mit oralem Eisen hingegen konnten die Autoren während einem Jahr keinen Effekt auf das Hämoglobin oder irgendwelche kardiale Parameter nachweisen.
Konklusion der Autoren: Es scheint, dass Patienten mit einer Herzinsuffizienz und einem Eisenmangel von intravenös verabreichtem Eisen, nicht jedoch von Eisentabletten, profitieren. Dies gilt für Patienten mit und ohne Anämie. |