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Die Autoren durchsuchten Medline, Embase, PsychINFO, die Cochrane Library sowie Bibliographien nach Studien, welche den Effekt der Eisensubstitution bei Kindern oder Erwachsenen mit Eisenmangel untersuchten. Endpunkt war die Qualität der kognitiven Fähigkeiten (Konzentration, Intelligenz, Gedächtnis, psychomotorische Fähigkeiten sowie schulische Leistungen).
14 randomisierte Studien bei über 6-jährigen Kindern, Adoleszenten und Frauen erfüllten die Einschlusskriterien für die Metaanaylse. Randomisierte Studien bei Männern und alten Leuten waren keine zu identifizieren. Aufmerksamkeit und Konzentration verbesserten sich – unabhängig vom initialen Eisenstatus - durch die Eisensubstitution signifikant (Standardised Mean Difference (SMD) 0.59). Bei Personen mit Anämie war eine Verbesserung des IQ um 2.5 Punkte nachweisbar.
Konklusion der Autoren: Es besteht eine gewisse Evidenz, dass die Eisensubstitution die Konzentration und Aufmerksamkeit sowie bei anämischen Patienten den IQ verbessern kann. Diese Erkenntnisse verlangen jedoch eine Bestätigung in grossen randomisierten Untersuchungen über mindestens ein Jahr bei Frauen und Männern in verschiedenen Altersgruppen. |